Der Klosterweg...wandern für die Seele
Spirituell Wandern
Wiedwanderweg

Region: Westerwald
Länge: 102 km
Höhendifferenz: 454 m
Route: Hachenburg - Linden (Wiedquelle) - Dreifelder Weiher - Steinebach - Wied - Ingelbach - Altenkirchen - Berzhausen - Seelbach - Döttesfeld - Oberlahr - Burglahr - Heckerfeld - Fernthal - Neustadt/Wied - Roßbach/Wied - Waldbreitbach - Hausen - Niederbreitbach - Datzeroth - Altwied - Neuwied
Der ca. 103 km lange Wanderweg führt entlang der windungsreichen Wied von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein durch waldreiche, aber doch abwechslungsreiche Natur. Die Ruhe und Abgeschiedenheit des Wiedtals ist für den Erholungssuchenden sicherlich eine gute Wahl.
Die Tour startet in Hachenburg und führt vorbei an der Wiedquelle bei Linden zum Dreifelder Weiher. Von da geht es immer entlang der Wied durch Steinebach, Wied, Ingelbach bis nach Altenkirchen. Bei Schöneberg verlässt der Wanderweg kurzzeitig die Wied, um bei Seelbach wieder auf den Fluss zu treffen. Nächstes Ziel ist Döttesfeld, von wo aus die Wanderung über Ober- und Burglahr nach Neustadt/Wied führt. Vorbei am Schloss Altenwied gelangt man nach Roßbach und weiter nach Waldbreitbach und Niederbreitbach. Von Altwied ist es dann nur noch eine kurze Strecke bis zur Mündung der Wied in den Rhein bei Neuwied.
Gewandert wird in mehreren Tagesetappen, zumeist auf Forst- und Wirtschaftswegen.
Ein Prospekt liegt >>hier<< zum herunterladen bereit.
Der Klosterweg... wandern für die Seele

Die Eröffnung der ersten "Wällertour" im Westerwald, dem Klosterweg zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach fand am Samstag, 2. Mai 2009, 11.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche Kurtscheid statt. Die Bevölkerung wurde hierzu herzlich eingeladen. Nach Grußworten und Musikbegleitung durch den Musikverein Harmonie Kurtscheid konnten sich die Wandergäste mit einer zünftigen Brotzeit stärken. Ab ca. 13.00 Uhr wurden geführte Wanderungen in Richtung Rengsdorf und Waldbreitbach angeboten. Ein kostenloser Rücktransfer brachte Sie auf Wunsch zurück nach Kurtscheid. Auf traumhaft schönen 17 Kilometern durchquert der neue "Klosterweg...wandern für die Seele" vom Rengsdorfer Land ins Wiedtal eine abwechslungsreiche Landschaft und verbindet die Prädikatswanderwege RheinSteig und Westerwald-Steig miteinander.
Als Verbindung vom RheinSteig in Rengsdorf bis zum Westerwald-Steig in Waldbreitbach lädt der Klosterweg auf 17 traumhaft schönen Kilometern zum Wandern und zum "Seele baumeln lassen" ein.
Ein sehr informativer Prospekt liegt >>hier<< zum herunterladen bereit.

Ziel dieses Streckenwanderweges ist das Kloster St. Marienhaus in Waldbreitbach (Foto). Auf der Klosterbergterrasse genießen Sie einen unvergesslichen Ausblick ins Wiedtal. Sehenswert sind auch der Schöpfungspfad und der Klostergarten unterhalb des Mutterhauses der Waldbreitbacher Franziskanerinnen.
Weitere Informationen zu Öffnungs- bzw. Besuchszeiten unter www.waldbreitbacher-franziskanerinnen.de
Herrliche Panoramablicke ins Wiedtal und ins Siebengebirge eröffnen sich dem Wanderer.
"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?"
Diese Frage wird sich jeder Wanderer des KLOSTERWEGES stellen, der dieses wunderschöne Fleckchen Erde besucht.
Wer diesem Markierungszeichen folgt, durchquert nicht nur das Rengsdorfer LAND vom Startpunkt an der St. Kastor Kapelle in Rengsdorf (Parkplatz), zunächst entlang des RheinSteigs über Ehlscheid bis zur Hl. Schutzengel-Kirche in Kurtscheid, sondern betritt darüber hinaus das Gebiet der Verbandsgemeinde Waldbreitbach bis zur Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.
Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zur Anbindung an den Westerwald-Steig. Ein Shuttleservice bringt die Wanderer auf Wunsch zum Ausgangsort zurück.
Mal gemütlich entlang der Bachläufe des Laubaches, des Dombaches und des Fockenbaches, zum anderen aber auch sportlich ambitioniert mit einem ständigen Wechsel von Auf und Ab; dies sind die Attribute eines anspruchsvollen und modernen Wanderweges: weite Ausblicke, sanfte Hügel, schattige Wälder und vor allem viel Ruhe, um die "Seele so richtig baumeln zu lassen".
"Der Klosterweg ... wandern für die Seele" lädt rechts und links des Weges zur Einkehr in vielfältiger Hinsicht ein!
Das Gastronomieangebot entnehmen Sie bitte der Seite Essen & Trinken.
Die St. Kastorkapelle in Rengsdorf (Parkplatz) ist Start und Ziel zugleich.

Von hier geht's weiter durch den Kurpark Apfelwiese und das Naturdenkmal Römergraben in Richtung Ehlscheid. Gleich hinter der Grillhütte passieren wir die Baustelle der neuen Trassenführung (Umgehung B 256) und erreichen das Laubachtal mit der Hütte Laubachswinkel.
In Ehlscheid angekommen erfrischen wir unsere Füße am gepflegten Wassertretbecken im Kurpark.
In Ehlscheid wird Gesundheitstourismus groß geschrieben. Großzügige Terrainwege und präventive Anwendungstherapien sorgen für das Plus an Gesundheit und Wohlbefinden.
Ein in der Planung befindlicher Meditationswald wird die Besonderheit dieses Weges mit ruhebetonten Elementen der Erholung betonen. Mit der Fertigstellung ist Ende 2010 zu rechnen.
Außerdem ist eine barrierefreie Wegeführung bis zur Rennwegecke in Richtung Kurtscheid vorgesehen, die nicht nur Rollstuhlfahrern, sondern auch jungen Familien mit Kinderwagen einen attraktiven und bequemen Wanderweg eröffnet.
Durch das Wildgatter Gommerscheid erreichen wir das Dombachtal und steigen entlang des Eichenhofes hinauf nach Kurtscheid. Ein Blick zurück ist atemberaubend und lässt uns an einen Urlaub im Allgäu denken. Wir verweilen hinter dem Kirchwald auf den neu errichteten Baumelbänken und genießen den Blick ins Siebengebirge.
Hinab führt uns nun der Weg ins Fockenbachtal, entlang der Neuerburg in Richtung Kelterhof zur Mutter-Rosa-Gedenkstätte.
Wenn wir wieder hinauf zum Ackerhof und am Clausberg entlang in Richtung Glockscheid zum Kloster St. Marienhaus wandern, wissen wir am Ende des Tages, was wir geleistet haben. Ein "Spaziergang" ist das nicht gerade, sondern ein anspruchsvoller und genussreicher Wanderweg mit tollen Ausblicken und einem vielfältigen Landschaftsbild.
Die Erfrischung auf den Klosterbergterrassen gibt uns die Kraft, die letzte Etappe bis zur Pfarrkirche in Waldbreitbach noch auf uns zu nehmen.
Von hier aus ist es durch Waldbreitbach über die Wiedüberquerung nicht mehr weit bis zur Anbindung an den Westerwald-Steig.
Rund 25 Kilometer langer Rundweg führt zu drei mittelalterlichen Pilgerstätten
Westerwald. (rpt) Pilgern gehört zum Menschsein wie das Gehen – so wird natürlich auch in allen Kulturen gepilgert. Der Weg ist das Ziel: Pilgern wird als Selbsterfahrung erlebt. Im Wiedtal, im Herzen des Naturparks Rhein-Westerwald gelegen, besteht die Möglichkeit des spirituellen Wanderns, der Rückbesinnung auf das Wesentliche, neue Wege zum Selbst beschreiten, sich im Einklang mit Körper, Geist und Seele befinden.
Ein rund 25 Kilometer langer Rundweg führt zu drei mittelalterlichen Pilgerstätten und zu weiteren historischen Gebetsstätten der Menschen im Wiedtal. Der Pilgerweg startet am Marienhaus in Waldbreitbach auf dem Klosterberg der Franziskanerinnen von den Heiligen Engeln.
Hier kann der Mutterhaus-Kirche mit dem Sarkophag, der im Mai 2008 selig gesprochenen Mutter Rosa, besucht werden. Weiter geht es an der katholischen Pfarrkirche vorbei zur Kreuzkapelle nach Hausen, der Keimzelle der beiden heimischen Orden Franziskanerinnen und Franziskanerbrüder. Nächste Pilgerstation ist die Klosterkirche der Franziskanerbrüder in Hausen.
Von dort führt der Weg ins Fockenbachtal zur Mutter-Rosa-Gedenkstätte und zur Pilgerkirche von Verscheid. Über die Luhkapelle gelangt man wieder zurück zum Kloster. Der Wanderweg ist als „Pilgerweg“ ausgeschildert. Zur genaueren Orientierung wird die detaillierte Wanderkarte „Rundwege Waldbreitbach“ empfohlen. Nach Absprache werden geführte Touren organisiert.
Weitere Informationen: Touristik-Verband Wiedtal, 56588 Waldbreitbach, Telefon: (0 26 38) 40 17.

Internet: www.wiedtal.de
Zum Download als .pdf-datei
Broschüre: Spirituell Wandern im Wiedtal Part 1
Broschüre: Spirituell Wandern im Wiedtal Part 2
Broschüre: Spirituell Wandern im Wiedtal Part 3
Broschüre: Spirituell Wandern im Wiedtal Part 4